Das Corona-Virus hat die Schweiz erreicht

(Februar 2020)
Texte français

Gemäss aktueller Mitteilung des Bundesamts für Gesundheit BAG wurde bei drei weiteren Personen das neue Corona-Virus nachgewiesen. Das BAG informiert laufend über die aktuelle Situation. Es ist möglich, dass weitere Erkrankungsfälle auftreten. Das Risiko für die Bevölkerung ist moderat.

Wie wird das Virus übertragen?

Das Corona-Virus (COVID-2019) wird bei einem Kontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen: Niest oder hustet die erkrankte Person, können die Viren direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen von anderen Menschen gelangen. Die Viren überleben zudem einige Stunden in winzigen Tröpfchen auf Händen oder Oberflächen wie Türklinken, Haltevorrichtungen, Liftknöpfen etc.

Welche Symptome verursacht das Corona-Virus?

Zu Beginn tritt oft, ähnlich wie bei einer Grippe, ein unspezifisches Unwohlsein, Müdigkeit und Fieber auf. Es folgen meist Atemwegsbeschwerden, typisch ist ein trockener Husten. Nur sehr selten wurden Schnupfen und Halsschmerzen beobachtet (dies spricht eher für eine «gewöhnliche Erkältung»).
In milderen Fällen klingen die Symptome nach wenigen Tagen ab. Im Fall eines schweren Erkrankungsverlaufs treten nach rund einer Woche Kurzatmigkeit oder eine Lungenentzündung auf. Einige Erkrankte haben auch Probleme mit der Verdauung oder den Augen (Bindehautentzündung). Von einem schweren Erkrankungsverlauf betroffen sind vorwiegend ältere Menschen und Menschen mit einer chronischen Vorerkrankung.

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Mit den folgenden Massnahmen können Sie das Ansteckungsrisiko verringern:
• Waschen Sie die Hände mehrmals täglich gründlich mit Wasser und Seife oder nutzen Sie ein Hände-Desinfektionsmittel.
• Wenn Sie husten oder niesen müssen, dann halten Sie sich ein Papiertaschentuch vor Mund und Nase. Entsorgen Sie es danach in einem Abfalleimer, waschen sich die Hände gründlich mit Wasser und Seife oder verwenden Sie ein Hände-Desinfektionsmittel
• Haben Sie kein Papiertaschentuch, dann husten und niesen Sie in Ihre Armbeuge.

Hatten Sie zu einer Person mit bestätigter Erkrankung mit dem neuen Coronavirus engen Kontakt (weniger als 2 Meter während mehr als 15 Minuten), dann müssen Sie zu Hause bleiben, den Kontakt zu anderen Personen möglichst meiden und sofort einer Ärztin, einem Arzt oder einem Spital telefonieren.

Einen Impfstoff, der vor einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus schützt, gibt es nicht.

Telefon-Hotline
Das Bundesamt für Gesundheit hat für Fragen zum Corona-Virus eine Telefon-Hotline 058 463 00 00 eingerichtet.

Murten, 27. Februar 2020


Quelle: Bundesamt für Gesundheit
Link zu Merkblatt der Bund
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